Tunesien

warning: call_user_func_array() [function.call-user-func-array]: First argument is expected to be a valid callback, '_print_mail_access' was given in /srv/www/htdocs/www.antiimperialista.org/includes/menu.inc on line 454.

Vergesst nicht auf die Märtyrer

Ein politischer Reisebericht aus Tunesien

Freitag, 11. November 2011
19:30 Uhr
Österreichisch-Arabisches Kulturzentrum (OKAZ)
Gußhausstr. 14/3, 1040 Wien

Eine Sumud-Delegation besuchte Tunesien am Vorabend der Wahlen zur verfassungsgebenden Versammlung. Auf dem Progamm der Reise standen Treffen mit Vertretern der wichtigsten Parteien wie Ennahda, Congrès pour la République (CPR) oder der Parti communiste des ouvriers de Tunisie (PCOT). Österreichische Teilnehmer der internationalen Delegation berichten von den Diskussionen und zeigen Bilder von den Besuchen in Tunis und Kasserine. Auf Basis des Reiseberichts wird außerdem die Perspektive der tunesischen Revolution diskutiert.

Solidaritätsreise nach Tunesien

Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild

Der Maghreb-Staat steht kurz vor der Wahl zur verfassungsgebenden Versammlung. Am 23. Oktober wird sich entscheiden, welche Kräfte in welchem Ausmaß das politische Geschick des Landes bestimmen können. Die Solidaritätsorganisation Sumud richtete eine Delegation aus, um die Bedingungen und Perspektiven der tunesischen Revolution auch über dieses Ereignis hinaus zu erkunden. Vom 1. bis 8. Oktober diskutierte das achtköpfige Team mit Vertretern politischer Parteien und Bewegungen.

Im Rahmen der Delegation gab es Treffen mit der Partei En-Nahda, der Parti communiste des ouvriers de Tunisie (PCOT), der Mouvement des patriotes démocrates (MPD), der Parti Démocrate Progressiste (PDP), des Congrès pour la république (CPR) und der Assoziation Khayma in Tunis und in Kasserine. Auf einer Pressekonferenz hat Sumud Angehörigen der Märtyrer der tunesischen Revolution eine Geld-Spende übergeben.

Solidaritätsreise zur tunesischen Revolution

Solidaritätsreise zur tunesischen Revolution

1. - 8. Oktober 2011

Aufruf und Programm







Am 17. Dezember 2010 zündete Mohamed Bouazizi sich selbst an. Bouazizi war einer der vielen ausgebildeten Arbeitslosen in Tunesien, die ihre Existenz als Straßenhändler fristen und von der Polizei drangsaliert werden. Sein verzweifelter Protest zündete den Funken, der zu den Aufständen in der ganzen arabischen Welt führte.

Tunesien: Wahlen und verfassungsgebende Versammlung in Gefahr

Tunesien Veranstaltung

Bericht mit Bildern und Diskussion

Sonntag, 21.8.2011
19 Uhr
Österreichisch-Arabisches Kulturzentrum (OKAZ)
Gußhausstr. 14/3, 1040 Wien



Imad Garbiya, Exiltunesier aus dem linken, panarabischen Milieu
Wilhelm Langthaler, Antiimperialistische Koordination, besuchte vor kurzem die revolutionäre Bewegung
Drago Sticker, Sprecher von Sumud, Freiwilligenassoziation für die Kunst des Widerstands

Nur in Tunesien gelang es bisher der Demokratiebewegung eine verfassungsgebende Versammlung zu erzwingen. Doch gegen die von der Übergangsregierung vorschnell angesetzten Wahlen regte sich Widerstand. Die Opposition wollte nicht übertölpelt werden und verlangte Vorbereitungszeit. Die Wahlen wurden auf den 24.10. verschoben.