Indien

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Sumud-Fact-Finding in Chhattisgarh, Indien

wir befinden uns in Chhattisgah an der Grenze zu Andra Pradesh
bereits in naxalitischen Gebiet
Rama Krishna vom Posagudem Dorf
Ration-Cards sind die einzige Art der staatlichen Registrierung von Adivasi
der Anwalt Raghunath Verose mit dem an Malaria erkrankten Sunam Chendi.
nach der Diagnose werden Medikamente verteilt und die weitere Behandlung besproc
Spuren traditioneller schamanistischer Behandlungsmethoden
einseitige Ernährung ist eines der Hauptprobleme der Adivasi
auch kleinste Verletzungen können zu großen Problemen werden
Malaria stellt vor Allem nach der Regenzeit ein großes Problem dar
von staatlichen Bewässerungsprojekten sieht man in den Adivasigebieten wenig
deshalb kann nur einmal im Jahr geerntet werden
In allen Bereichen wird mit einfachsten Mittel gearbeitet
zum Spielen haben die Kinder harmlose Pfeile
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jeder Stamm hat seine eigene Sprache
diese Sprachbarriere macht Kommunikation oft sehr schwierig
Reis ist das Hauptnahrungsmittel
die Lebenserwartung liegt bei 40- 60 Jahre
verunreinigtes Wasser stellt eines der Hauptprobleme dar
Ramanala Laxmaiah und Kogela Ramaswanai von Tudum Debba
Gespräche mit dem Dorfvorsteher
die Kinder rupfen einen Hahn fürs Abendessen
und jeder möchte die schönsten Federn haben
die Küche
Jagd und Tierhaltung ist besonders wichtig, da nur einmal im Jahr, nach dem Mons
Werkzeug für die Ernte von Palmjuice
Aus dem Saft, wird ein alkoholisches Getränk namens Toddy hergestellt
eine einfache Destillieranlage
ein öffentliches Gebäude, welches einige Jahre zuvor gesprengt wurde
oft werden Schulen vom staatlichen Militär für taktische Zwecke verwendet
wieder außerhalb des maoistisch-kontollierten Gebiets, zurück in Andra-Pradesh
Bandigumpu, ein Dorf  des Gutikoja Stamms
Die Gutikoja sind als "Primitive Tribal Groups" also als "below Scheduled Tribe"
Muska Irma mit einer stark entzündeten Wunde
Tudum Debba, die traditionelle Trommel der Adivasi
Ein Internat für Adivasi
nur ein kleiner Prozentteil der Adivasi haben Zugang zu ordentlicher Schulbildun
die Küche der Schule: Essen wird gratis zur Verfügung gestellt
ein animistisch-religiöses Heiligtum
im Dorf Tippa Puram
die Einwohner wurden aus Zentral-Chhattisgarh vertrieben
sie zählen sich zum Kondaredlu-Stamm
auch hier im von der Regierung kontrollierten Gebiet, gibt es keine Schulen
Adivasi-ArbeiterInnen auf dem Heimweg
In Delhi trafen wir auch  Arundhati Roy

kommentierte Fotostrecke zum Sumud Freiwilligen Einsatz in Indien

Im Februar 2011, begab sich die anti-imperialistische Freiwilligen-Organisation Sumud auf Fact-Finding-Mission nach Zentral-Indien. Dort beschäftigten wir uns mit dem Widerstand der Adivasi (Ureinwohner) gegen unhaltbare Regierungsprogramme, Umsiedelungsprojekte, etc. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf, wovon Eine nach West Bengalen und Jarkhand fuhr und die Andere nach Andra Pradesh und Chhattisgarh. Hier zeigen wir ein paar Bilder von unserem Besuch am Rande der befreiten Gebiete in Süd-Chhattisgarh an der Grenze zu Andra Pradesh.

Der lange Marsch der Adivasi

Der lange Marsch der Adivasi

Arte zeigt in einem Kurzfilm den Widerstand der Adivasi gegen die Vertreibung und Unterdrückung durch die multinationalen Konzerne.

Von Alex Gohari et Leo Mattei – ARTE GEIE / Nazaria Productions– Frankreich 2009

Mitten im Herzen Indiens, und doch abgelegen von allem Fortschritt, leben die « Adivasi », die Ureinwohner des Landes, in der Region Bastar: Sie sind Jäger, Sammler und Bauern auf dem Land ihrer Ahnen.

Doch seit einigen Jahren dringt die neue Welt ein in ihr Refugium: Die Erde in Bastar ist reich an Bodenschätzen, die die indische Regierung mit Hilfe multinationaler Konzerne gerne ausbeuten möchte. Schon jetzt fördern sie hier ein Drittel der Produktion des Landes an Aluminium und 25 Prozent des Stahls.

Adivasi trommeln gegen Globalisierung

Adivasi trommeln gegen Globalisierung

Sumud auf Fact-Finding bei den indischen Ureinwohnern
Im Februar 2011 reiste eine Gruppe von Aktivistinnen und Aktivisten der antiimperialistischen Voluntärsvereinigung Sumud in jene Gebiete Indiens, in denen der Widerstand der Ureinwohner am stärksten ist.

Von Wilhelm Langthaler

Hinein in die befreiten
Gebiete


Die Mission führte in die südöstlichen
Gliedstaaten Chhattisgarh, Jharkhand, Andhra Pradesh und Westbengalen. Höhepunkt
war ein Besuch in Dantewada im Süden Chhattisgarhs, das von den indigenen
Rebellen kontrolliert wird. Das geschah auf Einladung der lokalen Organisation
Tudum Debba (Adivasi Drum). Wir wurden dabei von Rechtsanwälten des Andhra
Pradesh Civil Liberties Committee (APCLC) begleitet.

Der Krieg Indiens gegen seine Ureinwohner

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Veranstaltung mit einem Vertreter von Sumud

Mittwoch, 16.03.2011
18.30 Uhr
Internationales Zentrum
Flachsmarkt 15, 47051 Duisburg

Indien wird immer noch als die größte Demokratie der Welt bezeichnet. In
Wirklichkeit aber versuchen große Teile der politischen Klasse die Reste
der antikolonialen Verfassung zu schleifen. Seit Jahren führt die
Regierung einen Krieg gegen die UreinwohnerInnen – die Adivasi.

Mit der Operation „Green Hunt“ (Grüne Jagd) versucht die Regierung ganze
Regionen im Interesse internationaler Großkonzerne zu entvölkern.
Dagegen hat sich ein breiter Widerstand entwickelt, der sogar Formen von
einer neuen Staatlichkeit entwickeln konnte. Über die Vertreibung, den

Das POSCO-Projekt erhält bedingte Zustimmung

Posco India

Das Umweltministerium gab am Montag dem großen südkoreanischen Stahlproduzenten Posco eine bedingte Erlaubnis zum Bau des 12 Mr. $ Projekts in Odisha, die größte ausländische Direktinvestition im Lande.

Das Ministerium für Umwelt und Forsten hat bestimmt, dass das kontroversielle POSCO-Projekt begonnen werden kann, wenn die Orisha-Regierung die Versicherung abgibt, dass keine Person in dem Gebiet die Bedingungen der Wählbarkeit nach dem Forstrechtsgesetz erfüllt.

Dies steht in direktem Widerspruch zum Gesetz

Indien: Fact-Finding-Mission von Sumud

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Flächendeckende Landvertreibungen, brutalster Neoliberalismus und Polizeiwillkür: die Situation in Indien hat nur wenig mit den Mythen der "Great Democracy" und "Shining India" zu tun. Im Rahmen einer Fact-Finding-Mission vom 4. bis zum 14. Februar 2011 setzte sich Sumud mit den Widerstandsbewegungen am Subkontinent auseinander. Die zentralen Fragestellungen richteten sich vor allem auf die Vertreibungungspolitik, die Special Economic Zones (SEZ) sowie das Vorgehen von Polizei und Spezialeinheiten. In den Volkskämpfen nimmt die Urbevölkerung - die sogenannten Adivasi - eine besondere Stellung ein.

Zwei Teams besuchten neben Delhi die Staaten Westbengalen, Jharkhand, Andhra Pradesh und Chhattisgarh. In Gesprächen mit zahlreichen Organisationen vor Ort konnte sich Sumud ein umfassendes Bild von der Situation machen:

Reisebericht aus dem Adivasi-Gebiet

Adivasi

Reisebericht und Bild-Vortrag

Samstag, 19. März 2011
19:00 Uhr
OKAZ – Österreichisch-Arabisches Kulturzentrum, Wien

Indien hat den Adivasi (Hindi für „Bewohner von Anfang an“) den Krieg erklärt. Im Zuge der Globalisierung vergibt die Regierung ganze Landstriche an multinationale Konzerne – Land, welches seit unzähligen Generationen Lebensraum der indischen Ureinwohner (Adivasi) ist. Die Konsequenzen sind Vertreibung und die Zerstörung ihrer Kultur – ähnlich wie es mit den amerikanischen Indianern geschah.
Doch die Adivasi wehren sich. Sie bilden autonome Entwicklungsprojekte und verteidigen sich gegen die Miliz der Regierung, die ihre Dörfer niederbrennt.

Der »Barfußdoktor« und die dringliche Solidarität

Binayak Sen

Im Dezember 2010 wird der indische Sozialaktivist und Arzt Binayak Sen, bekannt als „Barfußdoktor“, in Raipur zur lebenslänglicher Haft verurteilt. Binayak Sen war Vizepräsident der Organisation „peoples union for civil liberties“ (PUCL) und setzte sich für die ärztliche Versorgung der verarmten Landbevölkerung sowie für die Rechte der indigenen Minderheiten Indiens ein.

Vorgeworfen wird ihm konkret Volksverhetzung und Unterstützung von Befreiungsbewegungen - als Grundlage für seine Verurteilung dient dabei ein Gesetz, das noch aus der Zeit der britischen Kolonialmacht stammt, namentlich das "Gesetz zur Vorbeugung gegen gesetzwidrige Aktivitäten", welches bereits als Legitimation für die Verfolgung Tilaks und Gandhis diente.

FILM & DISKUSSION: „Red Alert – the war within“

Red Alert – the war within

Freitag, 14. Januar 2011
19:00 Uhr
OKAZ – Österreichisch-Arabisches Kulturzentrum

Indien hat den Adivasi (Hindi für „Bewohner von Anfang an“) den Krieg erklärt. Im Zuge der Globalisierung vergibt die Regierung ganze Landstriche an multinationale Konzerne – Land, welches seit unzähligen Generationen Lebensraum der indischen Ureinwohner (Adivasi) ist. Die Konsequenzen sind Vertreibung und die Zerstörung ihrer Kultur – ähnlich wie es mit den amerikanischen Indianern geschah.

Doch die Adivasi wehren sich. Bilden autonome Entwicklungsprojekte und verteidigen sich gegen die Miliz der Regierung, die ihre Dörfer niederbrennt.

Indiens Ureinwohner wehren sich

Indiens Ureinwohner wehren sich

Medizinische Hilfe für die Adivasi

Sumud Freiwilligeneinsatz

Die Globalisierung machte Indien zu einem Bonanza der multinationalen Konzerne. Die hundert Industriellenfamilien, die eine Milliarde Menschen beherrschen, haben alle schützenden Barrieren niedergerissen, so dass das Kapital völlig freie Hand hat – alles im Dienste der Entwicklung.

Solidaritätsreise Indien 2010

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Bilder von der Sumud-Soliudaritätsreise nach Indien im Februar 2011.

Wanderung mit den Genossen

Wanderung mit den Genossen

In den Dschungeln Zentralindiens mit der Guerilla

Im vergangenen Monat beschloss Arundhati Roy in aller Stille und unangekündigt, die abweisenden und verbotenen Bezirke der Dandakaranya-Wälder Zentralindiens zu besuchen, die Heimat einer Vielfalt von Stammesvölkern, von denen viele zu den Waffen gegriffen haben, um ihr Volk vor den vom Staat unterstützten Marodeuren und Ausbeutern zu schützen. Sie zeichnete mit beträchtlicher Genauigkeit ihre erste journalistische „Begegnung” von Angesicht zu Angesicht mit den bewaffneten Guerillakämpfern auf, mit ihren Familien und Kameraden, wofür sie wochenlang auf persönliches Risiko die Wälder durchstreifte.

In Dantewada trägt die Polizei Zivil und die Rebellen Uniform. Der Gefängnissuperintendent sitzt im Gefängnis. Die Gefangenen sind frei (dreihundert von ihnen entkamen vor zwei Jahren aus dem alten Stadtgefängnis). Frauen, die vergewaltigt wurden, sitzen im Polizeigewahrsam. Die Vergewaltiger halten Reden im Bazar.

Indien führt Krieg gegen seine Ureinwohner

Indien, das sich gern als „größte Demokratie der Welt“ feiert, startet im November 2009 eine Militäroffensive mit 70.000 Soldaten gegen die „größte innere Bedrohung seit es das Land gibt“ (Ministerpräsident Singh) – seine Ureinwohner.

Die Militäroperation „Green Hunt“ soll zwei Jahre andauern und betrifft weite Teile Ost- und Zentralindiens. Diese Regionen sind seit Jahrtausenden insbesondere die Heimat der 70 Millionen Adivasis, die Ureinwohner Indiens. Sie konnten wie insgesamt zwei Drittel der indischen Bevölkerung an dem wirtschaftlichen Aufschwung ihres Landes in keiner Weise teilhaben. Im Gegenteil: Bereits über zehn Millionen Adivasis wurden „umgesiedelt“, um Platz für die Staudämme, Bergwerke und Industrieanlagen der internationalen Konzerne zu machen.