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Solidarität mit der Revolution in Tunesien

Bild: LibanonDie Revolution in Tunesien hat die politische Landschaft des Landes stark verändert. Doch auch nach der Vertreibung Ben Alis hat sich an der sozialen Situation nicht viel geändert. Einige demokratische Grundrechte konnten durchgesetzt werden, doch tatsächliche Veränderungen sehen die Tunesier noch nicht.

Sumud organisiert Delegationsreisen, Veranstaltungen und Diskussionen, um den revolutionären Prozess zu verfolgen.

Das Flüchtlingslager Ein el-Hilweh

Bild: LibanonEin Projekt, das wir verfolgen, ist die Organisation einer Arbeitsbrigade für ein palästinensisches Flüchtlingslager im Süden des Libanon: Ein el-Hilweh. Es ist ein Ghetto, in dem die Palästinenser der Diaspora unter menschenunwürdigen Bedingungen leben. In Ein el-Hilweh leben fast 100.000 Palästinenser seit Generationen in furchtbaren Verhältnissen.

Eines wichtiges Anliegen der Arbeitsbrigade ist ganz praktischer Natur: Wir werden ein altes Gebäude renovieren, in dem sich das Büro der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) befunden hatte. Das Gebäude wurde von israelischen Raketen halb zerstört. Wir werden es in eine Stätte kultureller und politischer Aktivitäten für die Jugendlichen des gesamten Flüchtlingslagers verwandeln.

Natürlich wäre dieses Projekt ohne die Unterstützung der Menschen, die direkt betroffen sind, unmöglich. Unser Partner, der Jugendverband Nashet, in dem sowohl Palästinenser als auch Libanesen vertreten sind, hat die Idee mit anderen Gruppen im Flüchtlingslager diskutiert und hat die Zusage erhalten, dass sie zum vollen Erfolg des Projekts beitragen werden.

Indiens Krieg gegen die Adivasi

Bild: IndienDie neoliberale Globalisierung der letzten Jahrzehnte hat die Situation dieser autochthonen Volksgruppen unerträglich werden lassen. Die Regierung verkauft ihren Lebensraum an Großkonzerne, die die reichen Rohstoffvorkommen ausbeuten wollen. Abholzung, Staudammprojekte, Sonderwirtschaftszonen,… Die Adivasi werden zu Millionen von ihrem Land vertrieben und ohne Lebensunterhalt dem Hunger preisgegeben.

Dagegen regt sich wachsender Widerstand, der führend von Maoisten (in Indien oft Naxaliten genannt) organisiert wird. Die Rebellion der Ureinwohner wird von den Großgrundbesitzern, den Hindu-Chauvinisten, konservativen Stammesmilizen (Salva Judum), Militär und Polizei bekämpft. Die indische und amerikanische Regierung sprechen im Gleichklang von Terrorbekämpfung. In der „größten Demokratie der Welt“ wurden Gesetze erlassen, die dafür sorgen, dass man für die politische Unterstützung der Rebellion für Jahre hinter Gitter wandert. Unsere freien Medien schweigen.