Sumud-Fact-Finding in Chhattisgarh, Indien

warning: call_user_func_array() [function.call-user-func-array]: First argument is expected to be a valid callback, '_print_mail_access' was given in /srv/www/htdocs/www.antiimperialista.org/includes/menu.inc on line 454.
wir befinden uns in Chhattisgah an der Grenze zu Andra Pradesh
bereits in naxalitischen Gebiet
Rama Krishna vom Posagudem Dorf
Ration-Cards sind die einzige Art der staatlichen Registrierung von Adivasi
über diese Rationcards sollte die Mindestversorgung an Lebensmittel gesichert werden, wegen Korruption und anderen Problemen, funktioniert dies jedoch meist nicht
der Anwalt Raghunath Verose mit dem an Malaria erkrankten Sunam Chendi.
nach der Diagnose werden Medikamente verteilt und die weitere Behandlung besproc
Indien ist der größte Exporteur von Generika, deshalb sind Medikamente relativ billig.
Spuren traditioneller schamanistischer Behandlungsmethoden
im Dorf Maita gibt es nur einen Brunnen, so muss Wasser oft kilometerweit transportiet werden
einseitige Ernährung ist eines der Hauptprobleme der Adivasi
auch kleinste Verletzungen können zu großen Problemen werden
Malaria stellt vor Allem nach der Regenzeit ein großes Problem dar
von staatlichen Bewässerungsprojekten sieht man in den Adivasigebieten wenig
deshalb kann nur einmal im Jahr geerntet werden
In allen Bereichen wird mit einfachsten Mittel gearbeitet
Pfeil und Bogen werden zur Jagd und auch zur Selbstverteidigung gegen die Operation Green Hunt
zum Spielen haben die Kinder harmlose Pfeile
Bild
jeder Stamm hat seine eigene Sprache
diese Sprachbarriere macht Kommunikation oft sehr schwierig
Reis ist das Hauptnahrungsmittel
die Lebenserwartung liegt bei 40- 60 Jahre
verunreinigtes Wasser stellt eines der Hauptprobleme dar
Ramanala Laxmaiah und Kogela Ramaswanai von Tudum Debba
Gespräche mit dem Dorfvorsteher
die Kinder rupfen einen Hahn fürs Abendessen
und jeder möchte die schönsten Federn haben
die Küche
Jagd und Tierhaltung ist besonders wichtig, da nur einmal im Jahr, nach dem Mons
Werkzeug für die Ernte von Palmjuice
Aus dem Saft, wird ein alkoholisches Getränk namens Toddy hergestellt
eine einfache Destillieranlage
ein öffentliches Gebäude, welches einige Jahre zuvor gesprengt wurde
oft werden Schulen vom staatlichen Militär für taktische Zwecke verwendet
wieder außerhalb des maoistisch-kontollierten Gebiets, zurück in Andra-Pradesh
Bandigumpu, ein Dorf  des Gutikoja Stamms
auch die Bewohner dieses Dorfes stammen ursprünglich aus Chhattisgarh und mussten flüchten
Die Gutikoja sind als "Primitive Tribal Groups" also als "below Scheduled Tribe"
Muska Irma mit einer stark entzündeten Wunde
Tudum Debba, die traditionelle Trommel der Adivasi
Ein Internat für Adivasi
nur ein kleiner Prozentteil der Adivasi haben Zugang zu ordentlicher Schulbildun
die Analphabetenrate in den Adivasi-Gebieten liegt bei Männern bei 60 und bei Frauen bei rund 80 Prozent
die Küche der Schule: Essen wird gratis zur Verfügung gestellt
ein maoistisches Flugblatt, verfasst in Hindi, angebracht im Grenzgebiet zu Andra Pradesh in Chhattisgarh
ihre Anliegen:"Stoppt den Krieg gegen die Bevölkerung im Namen der Operation "Green-Hunt"
ein animistisch-religiöses Heiligtum
im Dorf Tippa Puram
die Einwohner wurden aus Zentral-Chhattisgarh vertrieben
sie zählen sich zum Kondaredlu-Stamm
auch hier im von der Regierung kontrollierten Gebiet, gibt es keine Schulen
Bewässerungsdamm: Durch riesige Bauprojekte werden millionen von Adivasi vertrieben
Adivasi-ArbeiterInnen auf dem Heimweg
im Gespräch mit Varavara Rao, einem der bekanntesten und revolutionärsten Schriftstellern in Telugu
Ein Treffen über den Dächern von Hyderabad: Andhra Pradesh Civil Liberties Committee
In Delhi trafen wir auch  Arundhati Roy

kommentierte Fotostrecke zum Sumud Freiwilligen Einsatz in Indien

Im Februar 2011, begab sich die anti-imperialistische Freiwilligen-Organisation Sumud auf Fact-Finding-Mission nach Zentral-Indien. Dort beschäftigten wir uns mit dem Widerstand der Adivasi (Ureinwohner) gegen unhaltbare Regierungsprogramme, Umsiedelungsprojekte, etc. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf, wovon Eine nach West Bengalen und Jarkhand fuhr und die Andere nach Andra Pradesh und Chhattisgarh. Hier zeigen wir ein paar Bilder von unserem Besuch am Rande der befreiten Gebiete in Süd-Chhattisgarh an der Grenze zu Andra Pradesh. Der ursprünglich Plan war es, in diesem Gebiet ein medizininisches Projekt zu organisieren. Im Zuge unserer Reise bemerkten wir jedoch, dass die Menschen im Grenzgebiet bereits seit ein paar Jahren von "Ärzte ohne Grenzen" betreut werden. Innerhalb der Konfliktzone ist medizinische Versorgung jedoch notwendiger denn je. Die Reise entstand in Zusammenarbeit mit der "Andra Pradesh Civil Liberty Organisation" (APCLC) und Tudum Debba (Adivasi Drum). Wir möchten uns bei beiden Organisationen herzlich bedanken, ohne deren Einladung und Engagement dieser Besuch nicht möglich gewesen wäre.

Fotos: Helena Manhartsberger
http://atbi.jimdo.com/